Ein Hauch von Scotland Yard in Pfofeld: „Der unheimliche Mönch“ verabschiedet sich mit vollem Erfolg
Autor: MonikaPFOFELD – Wenn der Vorhang fällt und der letzte Applaus verhallt, blicken wir als „Pfofelder Vorhangreißer e.V.“ mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück. Unsere diesjährige Spielzeit von „Der unheimliche Mönch“ ist zu Ende – und was war das für ein Erfolg!

Mit dem Entschluss, dieses Jahr einen klassischen englischen Krimi nach Edgar Wallace auf die Bühne zu bringen, wagten wir ein Experiment. Wir wollten weg vom klassischen Lustspiel und hin zu „Gänsehaut mit schwarzem Humor“. Dass dieser Mut belohnt wurde, zeigten die Zahlen: Schon zu Beginn der Spielzeit waren fast alle sieben Vorstellungen vergriffen, und die letzten fünf Abende waren bis auf den allerletzten Platz restlos ausverkauft.
Glitzer, Glamour und fränkisches Hochdeutsch:
Das Bühnenbild entführte die Zuschauer ab der ersten Sekunde in ein englisches Landhotel der 1930er Jahre. Mit einer dunkel-romantischen Atmosphäre und viel Liebe zum Detail fühlte man sich direkt auf die britische Insel versetzt. Ein besonderer Blickfang waren die Kostüme: Während der „Mönch“ für Schauer sorgte, durften die Damen des Ensembles in originalgetreuen Gewändern der 30er Jahre ordentlich glitzern und glänzen.
Eine ganz eigene Herausforderung wartete jedoch im Textbuch: Die gehobene Ausdrucksweise und das strikte Hochdeutsch der englischen Society. In den Proben rauchten die Köpfe, und wenn in der Hitze des Gefechts doch einmal ein spontaner Ausspruch „auf Fränkisch“ über die Lippen kam, sorgte das nicht nur für Lacher im Team, sondern verlieh dem Stück auf der Bühne einen ganz eigenen, unverwechselbaren Charme. Unsere Herkunft können und wollen wir eben nicht verschleiern – und genau das machte die Inszenierung so authentisch. Unsere Spieler gaben 100 % und wir sind so stolz auf die Leistung, die jeder Einzelne bei den sieben Aufführungen gebracht haben. Alle haben auf der Bühne vollen Einsatz gegeben und das spürte jeder, der bei einer der Auftritte von uns war..
Ein Dank, der von Herzen kommt:
Ein solches Projekt ist ein Kraftakt, der weit über das Rampenlicht hinausgeht. Deshalb gilt unser größter Dank den Menschen, die Monkshall erst möglich gemacht haben:
„Jeder ist mit so viel Herzblut und Engagement dabei, das ist mit Gold nicht aufzuwiegen.“
Ob im Bühnenbau, in der Technik, bei Kostüm und Maske, an der Abendkasse oder im Catering – ihr alle seid das Rückgrat der Vorhangreißer. Ohne euren unermüdlichen Einsatz vor und hinter den Kulissen könnten wir solche Visionen nicht verwirklichen.
Ein herzliches Dankeschön geht natürlich auch an unser fantastisches Publikum aus Pfofeld und Umgebung. Ihre Begeisterung ist unser Antrieb!Und dieses Jahr habt ihr durch den Kauf einer Karte noch einen guten Zweck unterstützt, denn pro Karte ging 1 Euro an die deutsche Krebshilfe. Am Ende haben wir diese Summe aufgerundet und nun insgesamt 1500 Euro an die deutsche Krebshilfe gespendet.
Wir gehen nun in die Sommerpause, blicken mit Stolz zurück und freuen uns schon auf das nächste Projekt mit euch! 🎭❤️
Ihre Pfofelder Vorhangreißer e.V.
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